Vita

Etymologie des Namens Ruetz identisch mit der des spanischen Namens Ruiz, aus dem altligurischen Sprachgebiet. Vorkommen am häufigsten in Vorarlberg, der Schweiz und Frankreich. Frühester dokumentierter Ahnherr Chevalier Claude de Ruetz, * 1582 in Chalons en Champagne, † 1660 in Nancy, Erbauer des noch existierenden Château Ruetz bei St. Didier.

Engere Familie aus Riga, Drucker und Journalisten, sowie Verleger der Tageszeitung Rigasche Rundschau – der größten Tageszeitung des deutschsprachigen Ostens, mit einer Reichweite von Stettin bis Petersburg.

Geb. 1940 Berlin. Schulzeit in Bremen, humanistisches Gymnasium. Studium in Freiburg, München und Berlin: Sinologie als Hauptfach, dazu Japanologie und Publizistik. Bis 1969 Arbeit an einer Dissertation über den Roman Nieh-Hai Hua von Tseng-P’u (1905).

1975 externes Examen bei Otto Steinert u. Willy Fleckhaus, Folkwangschule, Essen. 1969—1973 Mitglied der Stern-Redaktion in Hamburg. Seitdem selbständig und nicht mehr im Auftragsverhältnis tätig.

Seit 1981 contract author des Verlags Little, Brown & Co./New York Graphic Society, Boston, Massachusetts. Ordentliche Professor für Kommunikationsdesign an der HBK Braunschweig.

Langjährige Aufenthalte (insges. 12 Jahre) in Italien, Australien und den USA. 2002 Organisation der großen Retrospektive von Hajek-Halke im Centre Pompidou, Paris.

Kodak Fotobuchpreis für: Auf Goethes Spuren, Nekropolis, APO/Berlin 1966—1969, and Land der Griechen. »Schönstes Buch der Schweiz« 1979 für Mit Goethe in der Schweiz.

Erhält 1969 den Deutschen Design-Preis, 1979 Otto-Steinert-Preis und 1981 Villa-Massimo-Preis. Mitglied der DGPh, der GDL/Deutsche Foto Akademie, sowie der Akademie der Künste, Berlin. Im Mai 2002 Berufung in den Ordre des arts et lettres durch den französischen Kulturminister Jean-Jacques Aillagon in Paris.

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